Hamburg Sounds meets Büngers Feierabend

Gestern Abend war es wieder soweit. Eines meiner liebsten Musikformate fand zum dritten Mal in diesem Jahr statt. “Hamburg Sounds” begleitet mich schon seit meinem Umzug nach Hamburg 2007 in mehr oder minder regelmäßigen Abständen auf meinem Weg durch die Hamburger Musikszene. Viel gute Musik habe ich in den vergangenen, nun schon fast sechs Jahren dadurch entdeckt – sei es im Schmidts Tivoli oder in den Fliegenden Bauten. Seit Anfang 2013 ist “Hamburg Sounds” nun in der dritten Location, der Fabrik in Ottensen beheimatet.

Auch Sven Bünger begleitet mich seit vielen Jahren auf meiner musikalischen Entdeckungsreise. Schon vor meiner Hamburger Zeit war ich mit seiner Musik vertraut. Spielte er früher “nur” Gitarre bei Cultured Pearls, lag ihm immer viel an der Entdeckung und Förderung von jungen Talenten und so gründete er mit dem Schlagzeuger Bela Brauckmann 2001 die Band Soulounge, die u.a. Talente wie Roger Cicero, Johannes Oerding, Ayo oder Miss Platnum hervorbrachte. Schon vor der Auflösung von Soulounge Ende 2010 unterstützte Sven mit “Svens Feierabend” in der Weinhandlung “Villa Verde” in Eimsbüttel regelmäßig (seit 2008) die aufstrebende Musikszene, für die er auch nach wie vor viele Songs schreibt und produziert.

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Latin Swing auf nordisch – Caroline Kiesewetter & Jochim Scheel live erleben

Caroline Kiesewetter ist ein norddeutsches Original und Multitalent. Sie ist nicht nur Schauspielerin sondern auch Sängerin mit Herz und Humor. Anfang des Jahres durfte ich sie wieder einmal live erleben. Mit Jochim Scheel trat sie in der 2. Heimat in Altona auf (ich berichtete) und verbreitete mit ihren Interpretationen von Caterina Valente Latin Swing Klassikern eine wohlige Stimmung im tiefsten Winter.

Caroline Kiesewetter & Jochim Scheel

Caroline Kiesewetter & Jochim Scheel

Nun gibt es ein weiteres Konzert dieser Art in Hamburg. Am 18.05. kommen Caroline und Jochim in den Club 20457 in der Hafencity.

Mehr zum Konzert auf Xing.

Tickets gibt es auf eintrittskarten.de.

Vorverkauf zum Schleswig-Holstein Musik Festival beginnt

Am Montag, 08. April startet der telefonische und örtliche Vorverkauf zum diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festival, welches dieses Jahr unter dem Motto “Bewegend baltisch” stattfindet. Schwerpunkt bilden somit die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen.

Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) findet dieses Jahr zum 28. Mal statt. Zwischen dem 06. Juli und dem 25. August werden dazu über 110 Konzerte gespielt. Zusätzlich finden drei Musikfeste auf dem Lande statt sowie ein Kindermusikfest.

Karten gibt es ab Montag unter Telefon 0431-23 70 70, an den örtlichen Vorverkaufsstellen und online hier. Erstmals können die Tickets auch mobile über die SHMF-App (kostenlos erhältlich für iPhone und iPad) und auf Facebook gebucht werden.

Manchmal überrascht der Support einen mehr als der Hauptact – @charlenesoraia

Montagabend. Man geht zu einem Konzert von Emeli Sandé, auf das man sich seit Monaten gefreut hat, um diese einzigartige Künstlerin einmal live zu erleben. Doch nach Einlass und Warten und vor dem Auftritt kommt immer noch der Supportact.

Oftmals verhält sich das ja mit dem Support schwierig. Der Support hat 30 min Zeit, sich dem Publikum zu präsentieren, ist meist unbekannt, nervös, vielleicht aus Kostengründen nicht in kompletter Bandstärke und hat dann auch noch ein Publikum vor sich, das nicht seinetwegen gekommen ist.

Am Montag war die Ausgangssituation ähnlich. Doch dieses Mal bezauberte der Support und bekam ungewohnt lauten Support und am Ende der Show standen viele Schlange am Merchandise, um CDs zu kaufen und mit dem Support zu plauschen. Der Grund: Charlene Soraia.

Charlene Soraia, Große Freiheit 36, 11.03.2013

Charlene Soraia, Große Freiheit 36, 11.03.2013

Die gerade 24-jährige britische Folksängerin hatte mich schon mit ihrem ersten Song “Ghost”, der gerade auf der gleichnamigen EP erschienen ist. Auch ich gehörte nach der Show zu denjenigen, die die EP am Stand kauften und signiert bekamen.

EP "Ghost" von Charlene Soraia

EP “Ghost” von Charlene Soraia

Den Song kann man sich übrigens auch auf Spotify anhören sowie Charlene auf Twitter anschreiben und folgen. Hab ich auch getan und sie direkt angetwittert, wie gut ich ihre Songs finde, vor allem “Ghost” und schon hatte ich auf der EP “Hello twitter friend” stehen. <3
So mag ich Supportacts. Und nun wieder in Dauerrotation hören. Habe eine ganze Playlist auf Spotify zu ihr angelegt.

Ben Schadow geht auf Tour

offizielles Pressefoto

offizielles Pressefoto

Vor geraumer Zeit durfte ich Ben Schadows Album “Liebe zur Zeit der Automaten” rezensieren und war begeistert. Der Bassist von u.a. Bernd Bergemann veröffentlichte letztes Jahr sein Debütalbum und nun geht er wieder auf Tour!

Lasst euch das nicht entgehen!

Ben Schadow (Gitarre/Vocals), Me and Cassity & Moritz Krämer – Gitarrist David Rieken (Gitarre/Keys), Mikroboy-Schlagzeuger Tobias Noormann (Drums) und der profilierte Produzent Thomas Hannes (Bass)…

…formieren dabei die Ben Schadow Band.
offizielles Tourplakat

offizielles Tourplakat

Tourtermine en detail:

12.4. Regensburg – W1
13.4. Nürtingen – Provisorium
14.4. Stuttgart – Faust EV
15.4. Fulda – Cafe Chaos
16.4. Düsseldorf – Brause
17.4. Köln – Stereo Wonderland
18.4. Halle – Brohmers
19.4. Hamburg – Knust (plus Bernd Begemann & die Befreiung)
20.4. Oberhausen – Zentrum Altenberg
21.4. Osnabrück – Big Buttinsky
22.4. Aachen – Domkeller
23.4. Bonn – Bar Ludwig (plus miaomio)
24.4. (F) Sarreguemines – Terminus Brasserie
25.4. Mannheim – RaumZeitLabor
26.4. Rüsselsheim – Das Rind
27.4. Münster – Eule

MamasGuns (@MamasGun_UK) erster Gig mit dem neuen Bassisten

London. Februar 2013. Es ist kalt, aber die Band, für die ich am Abend des 23. vor dem Jazz Café Camden anstehe, ist es wert. Es ist eine groovige Soul-Funk-Band namens MamasGun. Entdeckt habe ich sie vor knapp 2 Jahren beim Ben L’Oncle Soul Konzert im Berliner Postbahnhof und seit dem bin ich begeisterter Fan. Anders kann ich mir auch nicht mehr erklären, dass ich es mir zum Geburtstagsgeschenk machte, nach London zu ihrem ersten Gig in 2013 zu fliegen.

Jazz Café Camden

Jazz Café Camden

Auch bei meinem dritten Gig der Jungs war ich wieder sehr begeistert. Heimspiel. Sänger Andy weiß, wie man eine gute Show aufs Parkett legt und das Publikum mitreißt – und die Band ist sowieso einzigartig freakig und gut. Auch wenn es mir eiskalt vor der Show war, als die Musik einsetzte, wurde mir warm ums Herz. Nur der neue Bassist war etwas gewöhnungsbedürftig. Cameron ist fast noch ein Junge – You  are the New Boy! – Frisch von der Uni, aus Brighton, noch etwas unsicher, aber doch gut am Bass. Leider legte er nicht solch eine Show hin, wie wir sie vom Professor kennen, doch er wird sich machen. Vom Stil her passt er gut zu Spiller, Union Jack und den anderen – und er schenkte mir seine Setlist. <3

Cameron, the new boy

Cameron, the new boy

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„Mal laut, mal leise“ – Konzert mit Caroline Kiesewetter & Jochim Scheel

Kalter Winterabend in Hamburg-Altona. Eigentlich möchte man sich nur in die Lieblingsdecke einmummeln, heißen Tee schlürfen und nicht an das kalte Draußen denken. Doch in der 2. Heimat in der Max-Brauer-Allee findet an diesem Abend des 13. Januar ein besonderes Konzerthighlight statt. Schauspielerin und Sängerin Caroline Kiesewetter- die Serienbegeisterten unter euch kennen sie vielleicht aus „Rote Rosen“ – lud zu einem deutschen Liederabend im Stile von Caterina Valente. Ihr zur Seite stand an diesem Abend nur Jochim Scheel, Gitarrist, der schon mit Caterina Valente auf Tourneen ging.

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Wenn Musiker den Hammer schwingen und ich Konzerttickets verlose für @_plan_b_

Die 1980er und frühen 1990er Jahre wecken musikalisch viele Erinnerungen. Zwar bin ich selbst ein Kind der 80er und dürfte davon eigentlich nicht so viel kennen, doch meine ältere Schwester prägt mich mit ihrem Musikgeschmack, da sie genau im richtigen Alter war. So wuchs ich durchaus mit Duran Duran, Depeche Mode und leider auch Modern Talking auf. Da wir aber aus der „Zone“ kommen, also in den 80ern auch noch in der DDR aufwuchsen, gab es nur sehr spärlich Musik „vom Klassenfeind“ (und man musste nehmen, was man kriegen konnte ;) ). Viele deutsche Bands entdeckte ich auch für mich erst in den 90ern oder irgendwie nie.

Die Berliner Rockband Plan B ist leider auch so ein Fall. Erst mit der Bekanntgabe der neuen Besetzung und dass man wieder auf Tour wolle, nahm ich die Band war, denn der Leadsänger ist Johnny Haeusler. Johnny twittert und bloggt bei Spreeblick, ist Mitbegründer und Mitorganisator der großen Blogger- und Webkonferenz re:publica in Berlin und halt auch Musiker aus Leidenschaft. Seit 1996 war er nicht mehr live mit Plan B in Erscheinung getreten und möchte nun mit seiner Band alles anders machen. Keine Plattenfirma sollte mehr reinreden, kein Studio Zeiten vorschreiben und modernes Sponsoring durch Kooperationen mit Unternehmen und Onlinevertrieb sollen die Rechnungen zahlen – nur so ist es der Band möglich, selbstbestimmt ihrer Musik nachzugehen.

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Geht nicht, gibt’s nicht – Jazz im Starbucks

Manche Store Manager sind einfach besonders. Das war mir schon bei meiner ersten Begegnung mit Uwe klar, als er ganz frisch in Hamburg war und noch bei Coffee Fellows arbeitet. Mittlerweile ist er zu seinen Ursprüngen zurückgekehrt und arbeitet bei Starbucks am Rödingsmarkt und stellt mit neuen Konzepten den Laden auf den Kopf (natürlich rein subjektiv).

Vor ca. zwei bis drei Wochen lud er mich via Facebook zu einer Veranstaltung ein und ich schaute nicht schlecht: “Jazz-Konzert in Hamburg”, Veranstalter: Starbucks Deutschland im Kaffeehaus am Rödingsmarkt mit  einem hochklassigen Trio – Ole Seimetz am Schlagzeug, Martin Zenker am Bass und Patrick Farrant an der Gitarre waren angekündigt für den Nachmittag am 11.11.

Ole Seimetz (dr), Martin Zenker (b) und Julian Fischer (g)

Ole Seimetz (dr), Martin Zenker (b) und Julian Fischer (g)

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Deutsche Musik at its best – @johannesoerding im Stadtpark, 18/08/12

Johannes Oerding und ich kennen uns schon seit fast 5 Jahren und so lange geht er auch schon seinen Soloambitionen nach. Ich begleitete seinen Weg in diesen Jahren mal mehr, mal weniger intensiv. War ich anfangs eher bei kleinere Gigs, eine ganze Zeit lang gar nicht mehr auf seinen Konzerten, so konnte ich ihn am vergangenen Samstag nun nach langer Zeit wieder sehen und hören und das in der ca. 4.000 Platz fassenden Freilichtbühne im Hamburger Stadtpark beim Open-R (aber nicht komplett ausverkauft, muss man ehrlicherweise dazu schreiben).

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Mein Lieblingsfoto von Johannes – Knust, 19.09.2009

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