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Reeperbahnfestival 2011 – Tag 1 | subjektive Highlightbetrachtung

Der erste Tag ist vorbei und ich sitze schon wieder in der Bloggerlounge von @finetunes, drinke nach einer relativ kurzen Nacht, Unlust zum Aufstehen und pünktlich bei der Keynote von Joel Berger zu sein, nun endlich Unmengen von Kaffee und bin den Keksen und Gummibärchen verfallen.

Zeit also den gestrigen Tag Revue passieren zu lassen. Irgendwie war meine Vorbereitung schon gestern nur suboptimal. Videos mussten noch online, der Ersatzakku nicht komplett aufgeladen, war ich zu spät zum Kick-Off des Reeperbahn Campus. Also erstmal über die Posterausstellung geschlendert, die zwar erst im Aufbau war, aber doch schon einige sehr schöne und künstlerisch interessante Poster vorzuweisen hatte. Dann in der Campus Lounge registriert, 4sq-Spot angelegt, Promomaterial durchgesehen und erstmal, wie könnte es anders sein, in die Bloggerlounge gesetzt. Strom und WLAN, Freigetränke, Kaffee, Kekse und Gummibärchen – hach. Zwischendurch noch für Stefans Ticket angestanden, dann gebloggt.

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Den Eröffnungsabendblog, den ich dann schrieb, gibt es hier zum Nachlesen.

Für mich folgte dann das erste Panel des Reeperbahnfestival Campus im Schmidt Theater: „Digital – A friendly environment?“ – eine Debatte Levine vs. Renner mit anschließender Keynote von Dr. Christian Baierle „The Publisher’s View“ und Diskussion über die Zukunft des Urheberrechts/Copyrights. Ach, was soll ich dazu sagen… Ich frage mich, wie es die Musikwirtschaft bisher so lange so gut durchhalten können. Manchmal fehlte das absolute Grundverständnis für das Internet und den digitalen Lifestyle, den z.B. ich tagtäglich pflege.

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Zwischendurch noch schnell etwas gegessen, bei „Tune in Tel Aviv“ reingesehen (eines der Showcases im Rahmen des Reeperbahnfestival Campus, inkl. Freigetränk), Unmengen von CDs abgegriffen – auch von völlig Fremden, die mir die einfach in die Hand drückten – und total begeistert gelauscht, wie eine Schwangere Headbanging-Songs ins Mikro gröhlt (und dies im wieder schön umgestalteten und wiedereröffneten kukuun mit fantastischem Blick über die Reeperbahn) sowie Ray’s Reeperbahn Revue genossen. Für mich auch dieses Jahr wieder das Highlight, neue Bands zu entdecken, Spaß zu haben und einem Idol für eine Stunde nahe zu sein. Ray ist wie immer anzüglich, witzig, charmant, becirct Mädels um Kellnerin zu spielen, umgarnt die Gäste und verschenkt CDs (Danke für die @brasstronaut CD!).

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Reeperbahnfestival 2011 - Tag 1 | subjektive Highlightbetrachtung Reeperbahnfestival 2011 - Tag 1 | subjektive Highlightbetrachtung

Seine Gäste dieses Mal:

1. Triggerfinger – Antwerpens lauteste Band, spielen heute Abend 23:15 – 00:30 Uhr im Silber

2. Brasstronaut – Vancouvers jazzige Indiband, die gestern Abend im Imperial Theater schon erste Aufläufe verursachten – auch eines meiner Highlights!

3. Miss Li – die kleine Schwedin mit der Powerstimme, die das Docks gestern Abend zum Überlaufen brachte

4. Friska Viljor – Schweden, die nun zum 4. Mal schon beim Reeperbahnfestival dabei sind und sich seit dem kleinen Schallplattenladen in der Wohlwillstraße bis zum Docks gestern Abend hochgearbeitet haben. Sehr lustige Gesellen:

Kleine Randanekdote: Als ich gestern mit der letzten S-Bahn nach Hause fuhr, packte mir schräg gegenüber ein junger Mann seine Friska Viljor-CD aus, die er gerade im Docks gekauft hatte. Da wir auch an der gleichen Haltestelle aussteigen musste, haben wir uns noch ganz locker über’s Festival ausgetauscht. Ich mag solche Begegnungen.

Danach mit Stefan getroffen, „The R’s“ auf der Bühne West kurz gelauscht und dann ging es für mich und den restlichen Abend ins Schmidts Tivoli, wo NDR2 einen Singer-Songwriter-Abend veranstaltete und ins Radio auch live übertrug. Martin and James aus Schottland, Andreas Bourani aus Bayern und Tim Bendzko aus Berlin gaben sich die Ehre. Ein Abend mit Bands, die mich mehr als nur überzeugt haben, sondern nachhaltig beeindruckten und für großen Hachfaktor sorgten, doch einfach mal reinhören:

1. Martin and James „Beautiful“

2. Andreas Bourani „Nur in Deinem Kopf“

3. Tim Bendzko „Sag einfach ja“, „Keine Zeit“ und „Ich laufe“

Bei Tim konnte man dann auch kleine Mädchen kreischen hören und die ganze Musikpresse Hamburgs schien versammelt zu sein, um ein paar Fotos von dem schwer angeschlagenen Sänger zu knipsen. Wir konnte ja froh sein, dass er wirklich gesungen hat. Bis vor dem Konzert lag der Sänger erkältet im Hotelzimmer und kam fast nicht von Dirty Dancing los.😉

Anschließend griff bei mir wieder das Setlistermonster von mir Besitz und ich schnappte mir noch ein Andenken:

Reeperbahnfestival 2011 - Tag 1 | subjektive Highlightbetrachtung

Anschließend noch kurz Prinzenbar und Docks (and again, die großartigen Friska Viljor) und dann ab nach Hause. Ich sag euch, ich bin platt, aber freue mich auch riesig auf den heutigen Abend, vor allem auf „meine Jungs“, The Rifles (01:00 – 02:00 Uhr, Docks).

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Wenn ihr noch Tipps für heute Abend habt, dann bitte per Tweet an mich.

Links folgen wieder später, ist unterwegs echt nicht so einfach. Bin nur mit dem Hotspot über mein iPhone im Netz…

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