Allgemein

Let’s get funky w/ @mamasgun_uk – Logo 26/03/12

Img_3822

Mamas Gun war für mich die Entdeckung des letzten Jahres. Als Vorband beim Ben L’Oncle Soul-Konzert im Mai in Berlin in einer Akkustik-Besetzung haben sie mich so begeistert, dass ich sofort das erste Album kaufte und von da an rauf und runter hörte. Das 2. Album ließ leider in Deutschland länger auf sich warten, hätte ich es mir mal vor Ort gekauft, ging es mir oft durch den Kopf.

An ein Konzert in Deutschland war auch lange Zeit nicht zu denken. Um so erstaunter war ich, als ich Facebook und Twitter mitbekam, dass sie eine Deutschland-Tour planen. Damn, 26.03. – da war doch was?! Ich hatte mir für diesen Tag schon ein Ticket für Jonathan Jeremiah im Übel&Gefährlich gekauft… (und es war auch letztendlich ausverkauft), doch nach einigem Twittern mit Andy, konnte ich nicht mehr anders und musste Prioritäten setzen.

Ganz kurzfristig verkaufte ich mein Jonathan Jeremiah-Ticket am 26.03. und klapperte noch den Ticketshop im Bahnhof Dammtor ab. Leider war es nach 17:59 Uhr… – es gab also nur noch Tickets an der Abendkasse im Logo. Aber in Hamburg mache ich mir keine Gedanken noch eins abzubekommen, wenn es heißt, es gibt noch Abendkasse… Hamburg gehen gerne später zu Konzerten, sind selten pünktlich beim Einlass vor Ort. Und es war auch noch ca. eine dreiviertel Stunde Zeit bis zum Einlass, aber ich schaute schon mal Richtung Logo vorbei. Wer weiß, ob man die Karten nicht doch eher bekommt.

Img_3823

Die Tür vom Logo war offen, also doch die Chance da, das Ticket schon zu bekommen und beruhigt etwas Essen gehen zu können?! Keiner am Einlass, also traute ich mich etwas mehr ins Logo und da saßen Spiller und Andy… beide an ihren Macs und Andy sah mich an und meinte nur „Snoopsmaus?!“ – mein Herz hüpfte einen Moment hoch in meinen Hals und verknotete für Sekundenbruchteile meine Stimme. Er hatte mich erkannt, dabei hab ich doch gar nicht so viel mit ihm getwittert. Unbelievable.

Natürlich hatte das Logo noch nicht offen, die Thekenkraft schaute auch kritisch. 5 Sätze mit Andy und Spiller gewechselt und wieder raus. Ich glaube, ich schwebte raus. Ganz sicher bin ich mir nicht mehr.😉

Ausverkauft war es wahrlich nicht, aber es war auch nicht wahnsinnig leer als ich eine knappe Stunde später wieder am Logo war und mir meinen Stempel abholte. Doch das Publikum war gewillt, sich mit dem Funksoul von Mamas Gun den Abend zu versüßen und wurde mit der Zeit auch warm und ging gut mit. Für einen Montagabend in Hamburg gar nicht mal so übel.

Img_3825

Pünktlich gegen 21 Uhr legten die Jungs dann ohne Support los und Hamburgs Musiksauna wurde angenehm aufgeheizt. In anderthalb Stunden präsentierten Mamas Gun die Songs ihrer zwei Alben „Routes to Riches“ und „The Life and Soul“ – funky, soulig, eingängig und immer wieder bezogen sie das Publikum mit ein. Von kleinen Problemen mit dem Sound auf der Bühne mal abgesehen ein rundum gelungenes Programm. Jeder Musiker wurde vorgestellt und konnte in Soli zeigen, was er zu bieten hat. Vor allem „The Professor“ Rex Horan am Bass ist dabei ein Highlight. Seine Basslinie gibt auch jedem Song noch einmal das gewisse Extra.

Showeinlagen gab es auch zu Hauf – Mamas Gun ist nicht nur einfach Musik, es ist ein Happening. Ob nun 80’s und The Professor runter ins Publikum gehen und Tanzen, Andy sich auf die Monitorboxen stellt und das Publikum zum Mitsingen animiert, er über die Bühne tänzelt oder mit The Professor eine perfekt synchrone Choreo hinlegt – man muss einfach mitgehen. Es groovt.

Mehr dazu im Video-Snippet (ca. 15 min):

Bei der Zugabe „Bitch“ durfte dann auch wieder das Publikum ran. Andy zog sich wahllos Menschen ran und diese durften dann den Refrain mitsingen. Ich verstehe Menschen nicht, die dann abwinken… Andy ließ es sich bei mir natürlich auch nicht nehmen. Ganz fest in seinem Arm gröhlte ich „Ain’t your life a bitch, baby?!“ ins Micro. Ein paar Mal… Meine Wolke, auf der ich schwebte, wurde immer größer. Wenn ich daran denke, stehe ich immer noch ein stückweit neben mir.

Aber das Beste kam noch. Nach der Show hab ich natürlich erstmal obligatorisch die Setlist eingesackt und mir endlich das 2. Album vor Ort gekauft und lief Rex („The Professor“) in die Arme. Wir unterhielten uns eine ganze Weile, nachdem er zur Eröffnung meinte „You were my favourite tonight“. Nun ja, ich glaube, ich war eine der wenigen, die fast alles mitsang und tanzend vor der Bühne den Abend genoß. Konnte mich dem Groove halt nicht entziehen.😉 Lovely guy. Wir hatten ein tolles Gespräch – danach konnte man mit mir auch nichts mehr anfangen. Aber ihr solltet euch diese Band nicht entgehen lassen (und manche kennen sie vielleicht schon, u.a. von „Heimspiel“ der Fanta4)! Vor allem „Union“ Jack Pollitt an den Drums – the beatmaster! I’ve lost my heart to drummers…

bildliche Impressionen:

Img_3824
Img_3827
Img_3830
Img_3831
Img_3832
Img_3833
Img_3837
Img_3841
Img_3846
Img_3844
Img_3847
Let's get funky w/ @mamasgun_uk - Logo 26/03/12 Let's get funky w/ @mamasgun_uk - Logo 26/03/12 Let's get funky w/ @mamasgun_uk - Logo 26/03/12

Setlist:

Mehr von Mamas Gun:

Jammin‘ w/ Ben L’Oncle Soul:

Perle! „Pots of Gold“ in Französisch:

3 Kommentare zu „Let’s get funky w/ @mamasgun_uk – Logo 26/03/12

  1. Pingback: London im Winter

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s