Mein @ElbJazz 2012 – Tag 2 #elbjazz

Der zweite Tag des ElbJazz-Festivals startete ähnlich chaotisch wie der erste – gepflegt verpassten Niels und ich erstmal die Fähre, die uns eigentlich zur MS Stubnitz bringen sollte, wo wir Butterscotch hören wollten. Nun gut, erstmal einen Kaffee am Unilever-Haus getrunken und neuen Schlachtplan auf der Treppe in der Sonne gemacht. Anschließend ging es nach einer kleine Tour durch die Hafencity mit einer kleinen Hafenrundfahrt Richtung Landungsbrücken zum „Blockbräu“ – inklusive kleiner Dusche. Aber etwas Elbwasser bei dem schönen Sommerwetter war eine willkommene Abkühlung. Und dann begann das Drama…

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Das „Blockbräu“ war leider nicht in der Lage, rechtzeitig die Dachterrasse zu schließen und die Nichtfestivalgäste zeitig zum Gehen zu bewegen. Außerdem war das Personal anscheinend nicht über die Presseregelung informiert. Also mussten alle – Gäste, Presse, Fotografen – draußen warten, bis ein Großteil der Gäste gegangen war. Selbst Organisator Götz Bühler hatte so seine Schwierigkeiten, am Sicherheitspersonal vorbeizukommen. Aber er war immerhin derjenige, der die Aufgabe hatte, die wunderbare Zara McFarlane anzukündigen. Verspätet kamen dann einige Menschen mit uns dann doch noch in die Location. Aber der Zufall kam allen ein wenig entgegen. Der Zoll war Schuld, dass Miss McFarlain verspätet anfing. Der Kontrabass des Bassisten der Künstlerin wurde vom Zoll im Freihafen festgehalten und Ersatz musste erst herbeigeschafft werden. Es hatte ja auch keiner der Gäste so etwas zufällig dabei…

Zara McFarlane war bezaubernd. Wundervoll. Ich könnte noch mehr Superlative anbringen, doch lasse ich das lieber. Man muss sie hören, sie sehen, sie erleben. Das war einer dieser Gänsehautmomente, für die ich dieses Festival so liebe – und das nicht, weil es abends immer am Hafen doch kühler wurde als man eigentlich nach so einem schönen Sommertag denkt.

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Wir hörten also gegen unsere ursprüngliche Planung also das komplette Set an und so gestalteten wir auch den Rest des Abends. Weniger Rumlaufen, weniger von Allem, dafür alles von wenigen Musikern. So ging es wieder einmal mit der Barkasse rüber zu Blohm + Voss, um Hamel zu genießen. Und für mich ist er das – Genuss. Der Niederländer ist Schwiegermutters Liebling, macht Gute Laune auf der Bühne und hat eine großartige und vielfältige Band hinter sich vereint, die auch aber selbst sehr passable Vokalisten sind. Hatte ich sie knapp 4 Wochen vorher erst live im Grünspan vor ganz kleinem Publikum gehört, waren zur Bühne am Südkai doch viel mehr begeisterte Musiksüchtige gepilgert. Eine tollte Atmosphäre entstand. Danach war ich wieder ganz beseelt und mir war es fast egal, dass bis Caro Emerald noch einige Zeit war.

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Da Caro Emerald aber als das Highlight angekündigt wurde, war klar, dass man für gute Plätze zeitig kommen musste. Also standen wir auch schon an der Bühne, als Helge Schneider erneut die Hauptbühne betrat, leider ohne Chilly Gonzales, der kurzfristig krank wurde – und wieder war mir das Karma gnädig. Als Ersatz hatte sich Helge Butterscotch herangezogen und so konnte ich mir von diesem so hochgelobten Talent doch noch ein Bild machen.

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Gegen 23 Uhr betrat dann Miss Emerald die Bühne und obwohl es Mainstream ist und weniger Jazz, war ihre Band und sie es würdig, auf dem ElbJazz zu spielen. Vor allem die Bläser der Band und auch der Gitarrist, den wir vom Jam de la Créme vom Vorabend kannten, brachten das Publikum zum Kochen und auch der größte Kritiker erlag Caros Charme. Glücklich, totmüde, platt und seelig von der Musik kam ich an diesem Abend nach Hause und selbst Blasen an den Füßen und das noch tagelang anhaltende Gefühl von schmerzenden Beinen konnte das Lächeln nicht von meinem Gesicht zaubern, welches bei jedem Gedanken zurück an diese 2 wunderbaren Tage auftauchte. Danke, ElbJazz und wir sehen uns nächstes Jahr wieder!

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