Spotify Jahresrückblick 2018

Mein Spotify Jahresrückblick 2018

Der neue Jahresrückblick von Spotify ist raus und Big Data hat wieder spannende Daten und Fakten ausgespuckt über mein Hörverhalten. Nach dem Jahresrückblick 2016 und 2017 bin ich gespannt, was sich getan hat. Auf spotifywrapped.com/de/ kannst Du Dich mit Deinem Spotify-Account einloggen und das übrigens auch selbst ausprobieren – sofern Du einen Account besitzt.

Dein Jahresrückblick 2018 von Spotify
Dein Jahresrückblick 2018 von Spotify

Mein Jahresrückblick 2018

Was zuerst auffällt. Die Gestaltung ist animiert und gefälliger, erwachsener als in den letzten Jahren und bietet noch mehr Daten und Analysen zu meinem Hörverhalten in 2018.

Erste Male

Neu im Rückblick ist 2018 „Erste Male“. Danach startete ich mit Matt Andersen und „Break Away“ in das noch frische Jahr 2018. Das ist gut möglich, da ich das Album „Honest Man“ des kanadischen Singer/Songwriters Ende 2017 entdeckte und auch in 2018 noch gerne hörte. Ehrliche schöne Musik. Doch wer zum Teufel ist Holly Arrowsmith? Ich kann mir das nur erklären, dass sie eine Woche lang in meinem Release Radar auftauchte, in dem ich viele Künstler Dank Spotify finde und dessen Zusammenstellung bis auf wenige Ausnahmen jede Woche wirklich gut zu mir passen. Da ist Spotify schon sehr gut drin, mir das passende zusammenzustellen und daher ist es meine beliebteste Playlist. Sie findest Du auch in der Seitenleiste dieses Blog. Jeden Freitag stellt Spotify mir neue Songs zusammen, die ich entdecken soll.

Erste Male 2018
Erste Male 2018

Hörverhalten 2018

Dann geht es weiter mit einem Quizz zum Hörverhalten und ich stelle erschrocken fest – ich habe extrem viel weniger als 2017 gehört. Ich streame also seit 2016 immer weniger Musik. Ob es daran liegt, dass ich gerne nebenbei Serien bei Netflix/amazon prime streame? Bin ich weniger unterwegs? Höre ich zu viel live (das geht eigentlich gar nicht!!)? Oder macht es sich bemerkbar, dass wir wieder vermehrt Vinyl zu Hause hören? Ich weiß es nicht, aber es ist schon gravierend!

Hättest Du gewusst, wie viel Du pro Jahr an Musik streamst?
Hättest Du gewusst, wie viel Du pro Jahr an Musik streamst?

2016: 18.451 Minuten (307,5 Stunden, knapp 13 Tage)
2017: 17.953 Minuten (299 Stunden, 12,5 Tage)
2018: 13.746 Minuten (229 Stunden, 9,5 Tage)

Ich streame zu wenig!
Ich streame zu wenig!

Drei volle Tage, 70 Stunden weniger! Aber dafür hörte ich 1.658 verschiedene Songs (sagt meine E-Mail-Benachrichtigung), was wieder ein klein wenig mehr ist als 2017 (1.643 Songs). Qualität statt Quantität!

James Bay

Mein Lieblingskünstler 2018 ist laut Spotify James Bay. Der junge Mann, der eindeutig wieder in mein musikalisches Beuteschema „trauriger Junge mit Gitarre“ fällt, hat mit seinem zweiten Album einen Imagewandel in 2018 vollzogen. Weg von zotteligen Haaren und Folk zu einem modernen Haarschnitt, die Musik dabei ein wenig rockiger.

James Bay - mein Top-Künstler 2018
James Bay – mein Top-Künstler 2018

Vor allem die Accousticversion von „Pink Lemonade“ hat es mir angetan. Das habe ich tatsächlich ganz häufig in Endlosschleife gehört. Ein catchy Rock Song mit guten Gitarrenriffs und dabei dennoch wundervoll traurig. Kein Wunder, dass ich auf 17 Stunden James Bay in 2018 gekommen bin.

Don’t fall into my arms
Don’t ask me to repeat it
Don’t suffocate my heart
I don’t know what I’m feeling

Do you wanna talk
Do you wanna talk it through
Swear I ain’t got anything on my mind
I don’t wanna talk to you

Top-Künstler 2018

Was mich aber wieder sehr freut, nach 2016 sind Amos Lee und Glen Hansard wieder zurück unter meinen Lieblingskünstlern des Jahres. Beides „traurige Jungs mit Gitarre“. Das Schema ist klar, oder? 😉 Großartige Künstler, die ich eigentlich auch immer wieder hören kann. Leider habe ich bis heute noch nie Amos Lee live gehört. Der Junge ist leider in Amerika bekannt und in Deutschland kennt ihn kaum einer. Das ist so Schade! Wunderbarer Singer/Songwriter, der im Bereich Folk und Rock unterwegs ist und auch wunderbare Live-Alben eingespielt hat, die es bei Spotify zu entdecken gibt.

Meine Charts 2018 auf Spotify
Meine Charts 2018 auf Spotify

Was mich auch freut: meine Funk-Soul-Brothers von Mamas Gun sind auch 2018 endlich bei den Top-Künstlern dabei. Seit sie als Support Ben L’Oncle Soul begleitet haben und ich sie in Berlin für mich entdeckte, bin ich treuer Fan und nächste Woche höre ich sie mir auch wieder live in kleinen Rahmen bei einem ihrer zwei Deutschlandkonzerte an. Sänger Andy ist außerdem auch auf anderen Wegen unterwegs und so hatte ich im September die Gelegenheit, seine andere Band „Young Gun Silver Fox“ im Knust Hamburg zu erleben.

Andy Platts - Young Gun Silver Fox, Knust Hamburg
Andy Platts – Young Gun Silver Fox, Knust Hamburg

Meine Spotify 2018 Playlist „Deine Top Tracks 2018“ – die TOP 100

TOP 100 - meine 2018 Playlist
TOP 100 – meine 2018 Playlist

Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch 2018 eine Playlist mit meinen Top Tracks. Wenn Du Dich traust, kannst Du die natürlich auch anhören.

Aber sei gewarnt: selbst Spotify weiß, ich bin abenteuerlustig und ich höre 87% häufiger unbekannte Künstler als der Durschnittshörer auf Spotify! Ich habe halt eine exquisiten Geschmack. 😉
Künstler wie Myles Sanko, den ich letztens erst bei der Soul Night der Leverkusener Jazztage gehört habe, und Miles Mosley, der 2017 einer meiner Top-Künstler war.

Romy, Entdeckerin der unbekannten Künstler
Romy, Entdeckerin der unbekannten Künstler

Die B-Seite

Ein jeder Vinylliebhaber weiß, viele Schätzchen der Musikgeschichte verstecken sich auf der (oft ungeliebten) B-Seite. Auch ich habe eine B-Side von Spotify präsentiert bekommen mit 50 Songs und über 3 Stunden Musik, die ich in 2018 „vergessen“ habe zu entdecken.

Die B-Seite
Die B-Seite

Nach erstem Reinhören muss ich sagen, das ist eine gute Liste und Spotify kennt mich nur zu genau. Irgendwie auch gruselig, wenn Algorithmen einen so gut kennen. Vor allem freue ich mich auf einige Songs von Curtis Harding, der schwer nach 60er/70er klingt und den ich vor wenigen Wochen für mich entdeckte, aber auch auf St. Paul & The Broken Bones. Verrückte Briten, die ich 2017 live auf dem North Sea Jazz Festival feierte. Hör doch mal rein!

Ältester Song

Nettes Gimmick zum Schluss – kennst Du den ältesten Song, den Du in 2018 gehört hast? Wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Aber der Algorithmus meinte, es wäre „Astral Traveling“ von Pharoah Sanders aus dem Jahr 1971 – wie passend, wo sich doch mein Hauptblog um Reisen dreht.

Ältester Song - Astral Traveling, Pharoah Sanders
Ältester Song – Astral Traveling, Pharoah Sanders

Also: für mehr gute Musik, egal aus welchem Zeitalter, auch im Jahr 2019! Ich bin schon gespannt, was da kommt. Wie sah Dein musikalisches Jahr so aus?

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